Sport verbindet Menschen, über Hautfarbe, Grenzen, Kontinente,
Alter hinweg. Sport hält fit und macht wieder gesund. Im Sport lassen sich
vielfältigste Erfahrungen sammeln .... Tränen, Freude, Schmerz,
Heiterkeit
und ein alles verbindendes Lachen.
Sport, auch Extremsport, ist Erfahrung pur: an Körper, Geist und Seele.
Schwimmen, Radfahren und Laufen, alles Betätigungen, die nahezu jeder
machen kann. Nur wenn man Grenzen kennen lernen möchte, Grenzen
verschieben lernen möchte, gehört nicht nur Mut dazu, sondern auch eine
Menge innere Kraft und Wille.
M.E. ist das ein Weg, den jeder auf seine Art und Weise, und egal wie und wo, beschreiten kann, nicht muss. Unsere zwischenmenschliche Toleranz gebietet uns jedermann/frau gegenüber unseren Respekt jeglicher Leistung: sie bildet/formt den einzelnen und fordert andere, sich damit auseinander zu setzen. Jeden werden wir „Extremies“ nicht erreichen, möchte ich auch gar nicht. Wünschen tue ich mir, dass wir die Bereitschaft aufbringen, voneinander zu lernen, damit wir positivin die Zukunft schauen können.
„Glaube versetzt Berge“ habe ich einmal gelesen .... ich glaube an mich selbst. Ich glaube an die innere Kraft eines jeden. Ich glaube daran,dass viele vieles können, aber selbst nicht genug an sich selbst glauben: so ging es mir auch und ich habe gelernt, mit Hilfe anderer
und ein wenig Training meiner mentalen Möglichkeiten Berge zu erklimmen, an die ich vor wenigen Jahren noch nicht geglaubt habe. Es ist ein schönes Gefühl, „tief innen drinnen oben zu stehen“ und daraus Kraft und sehr viel Energie zu schöpfen. Licht und Schatten gehören auch dazu, sie tragen ihren Teil zum Gesamten mit hinzu.
„Oben drauf sein“ heißt auch, die Ziellinie zu passieren ... gar nicht so wichtig an welcher Stelle. Die innere Zufriedenheit ist m.E. am wichtigsten. Hier im Sport kann jeder auf seine Art und Weise seine Ziellinie kennen lernen und immer wieder anders überschreiten.
Grenzen sind für mich Ansporn zum Verschieben, nicht zum begrenzen.
Wolfgang Mund
Einen weiteren Aspekt möchte ich noch hinzufügen: Durch den Sport bin ich viel draußen in der Natur. Hierbei durfte ich lernen, wie schön es ist, sich immer wieder mit den Elementen auseinander setzen zu können.
„Wetter gibt es nicht – nur unpassende Kleidung“ ... ein wichtiger Satz für meine Unternehmungen. Einschneidend sicherlich hier die Erfahrung in der chinesischen Takla Makan Wüste: windig kalte Temperaturen und unvergessliche Eindrücke dieser Sandlandschaft.
Auf dem Rad habe ich nur begrenzte Mitnahmemöglichkeiten und daher muss ich mit der Reduzierung auf das Wesentliche klarkommen .... auch schon eine Vorbereitung auf die dann anstehende Tour.
„Es ist ein schönes Gefühl, tief innen drinnen oben zu stehen“ .....
Für mich ist ein Sonnenaufgang schön, wohlig schaurig, wärmend nach einer kühlen Nacht, tolle Farben. Klare ruhige, erwachende Morgenzeit,saubere Luft und erwachende Natur.
Ein neuer Tag und du kannst mitbestimmen, wie er wird .... und doch weißt du nicht, wie er ausgeht .... mit dem Sonnenuntergang. „Innen drinnen“ ist mein ICH, mein Herz, mein gutes Gefühl in der Magengegend, meine innere Ruhe, Ausgeglichenheit und Selbstverständnis.
Daraus resultiert dann das Gefühl auf einer Welle des Positiven zu schwimmen, sehr viel positives zu sehen und zu kommunizieren, andere daran teilhaben zu lassen, auch mitzunehmen auf diesem „Positivtripp“. Daraus schöpfe ich sehr viel Kraft für neues, anderes.
Es motiviert mich, meinen Gedanken freien Lauf zu lassen, Ideen zu konzipieren und umzusetzen. Auf dieser Welle der Euphorie, ob bei einem Sonnenaufgang oder nach einem Event ... es ist beides in den Grundzügen „gleich“: innere Freude und derWille/Wunsch, etwas für und auch mit anderen zu bewegen.
Diese innere Stärke überträgt sich auf mein ganzes Leben: ich lebe bewusster, bin sehr wach, fast schon zu sensibel/aufnahmebereit, habe viele Antennen.
Und es bleibt permanent der Wunsch, „etwas“ zu bewegen.
Kreativität und Verbindungen ermögliche neue Umsetzungen, in Beruf/Schule und in der Freizeit.
Diese Quirligkeit ist in der Partnerschaft nicht ganz ohne, da mir leicht die innere Ruhe fehlt.
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